Dekanatspilgertag auf dem Martinusweg
Unter dem Motto „Pilgerweg zwischen Fels und Wasser“ – 12 km auf der Via Sancti Martini“ pilgerten 25 Pilger am 1. Mai, begleitet von Gemeindereferentin Gudrun Herrmann und Wegpate Alexander Müller, auf dem Martinusweg von Thiergarten nach Hausen im Tal .
Treffpunkt war um 13:00 Uhr an der Bushaltestelle Thiergarten-Hammer in Thiergarten. Bereits um 12:45 Uhr brachte ein Bus die Pilger vom Wanderparkplatz Hausen im Tal zum Ausgangspunkt nach Thiergarten. Mangels einer Kirche im Ort Thiergarten gab es eine Einführung mit Informationen zum Ort Thiergarten von Alexander Müller sowie einen Impuls und den Pilgersegen von Gudrun Herrmann unter freiem Himmel zum Einstieg in den Pilgerweg.
Der erste Abschnitt führte steil bergauf auf die Höhe überm Donautal zur Ruine Falkenstein. Die Ruine Falkenstein ist die am besten erhaltene Ruine im Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen. Nach einer kurzen Rast mit einem Impuls von Gudrun Herrmann und dem obligatorischen Gruppenfoto ging es weitere auf der Via Santi Martini.
Der weitere Pilgerweg führte, stets mit dem Vortragekreuz voran, buchstäblich über „Stock und Stein“, aber mit herrlichen Ausblicken ins Donautal - v.a. vom Schaufelsen - bis zur Stettener Schutzhütte. Dort wurde Rast gemacht um sich für den weiteren Weg zu stärken. Der nächste Stopp wurde bei den Steighöfen, oberhalb von Neidingen eingelegt. Von dort ging es dann wieder hinab ins Donautal nach Neidingen.
Bei den Dekanatspilgertagen ist es bereits Tradition, einen Teil des Weges schweigend zurückzulegen. Das wurde auf der Schlussetappe, auf dem ebenen Weg an der Donau entlang von Neidingen nach Hausen im Tal gemacht. Zwischendurch gab es noch einen kurzen Impuls zum Thema Wasser von Gudrun Herrmann.
Der offizielle Abschluss des Pilgertags wurde mit einer Andacht in der Pfarrkirche St.Nikolaus von Hausen im Tal gefeiert. Dekan Pater Augusty gab den Pilgern den Schlusssegen.
Pilgern ist mehr als Wandern: Es eröffnet den Raum für Stille, für Fragen an das eigene Leben und für ein bewusstes Unterwegssein vor und mit Gott.
Zum geselligen Abschluss nach der Schlussandacht traf sich der Großteil der Pilger in der Pizzeria Mamma Mia, die fußläufig von der Kirche erreichbar war, um sich zu stärken und um den Dekanatspilgertag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Der nächste Dekanatspilgertag findet am 3. Oktober statt. Bereits jetzt schon dazu herzliche Einladung!


